Die Pest im Mittelalter
Im Mittelalter war das Leben kurz. Kein Wunder, denn die hygienischen und sanitären Verhältnisse waren katastrophal. Krankheit und Tod gehörten zum Alltag. Malin Holst will wissen: Wie gingen die Menschen mit dieser Situation um?
Der schwarze Tod - Pest im Mittelalter
Als Schwarzer Tod wird die große europäische Pandemie von 1347 bis 1353 bezeichnet, die geschätzte 25 Millionen Todesopfer ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung forderte. Als Auslöser gilt eine Variante des Pesterregers Yersinia pestis, was jedoch verschiedentlich angezweifelt wurde. Das Wort „Pest" als Synonym für den Schwarzen Tod leitet sich vom lateinischen Wort pestis für Seuche ab und wird daher auch ohne direkten Bezug auf die Krankheit Pest verwendet.
